Transiente Resorptionen

„Healing related resorption“

Diese zum Stillstand kommende Oberflächenresorptionen werden am häufigsten nach lateralen Dislokationen angetroffen. Sie lassen sich als Folge eines selbst limitierenden Reparationsprozesses interpretieren.

Vorhandene, kleinflächige und geringgradig beschädigte Wurzelareale ziehen Makrophagen an, die nekrotische Gewebeanteile beseitigen. Ohne zusätzliche Stimulation bleibt die Besiedlung dieser Wurzelflächen mit phagozytierenden Zellen zeitlich begrenzt.

Die Ausbildung einer neuen Zementschicht als Voraussetzung für die Wiederherstellung des Desmodonts geht von Zementoblasten des angrenzenden Zements und Zellen des umliegenden Gewebes aus und vollzieht sich innerhalb von zwei bis drei Wochen.

Transiente externe Wurzelresorptionen als solche sind ohne klinische Bedeutung. Häufig bleiben diese Resorptionsdefekte im Röntgenbild aufgrund ihrer geringen Ausdehnung und der Projektionsverhältnisse unentdeckt.

Eine Therapie ist nicht erforderlich. Prognostische Einschränkungen gibt es aus parodontaler Sicht nicht.

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